Vereinsziele - BetreuungsGeschädigtenVerein e.V. - BGV

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Ziele unseres Vereins
(von Walter Buttkus)

Die Zahl der alternden Menschen steigt rapide. Wie sorge ich als alternder Mensch für die eigene mögliche Hilfsbedürftigkeit vor? Die spontane Antwort lautet, da habe ich doch meine Sohn, meine Schwiegertochter, meinen Ehemann oder meine Ehefrau!

Was viele Menschen nicht wissen: Wenn ich es bei diesem guten Gefühl lasse und nichts weiter unternehme, kann es  im Krankenhaus ein böses Erwachen geben und statt Ehefrau sitzt ein fremder Mensch am Bett und erklärt, er sei der neue Betreuer. 
Alles ein Irrtum? Beruhige ich mich als Betroffener und die Angehörigen mit dieser Erklärung und komme nicht bald ins Handeln, wird die Angelegenheit nicht besser, im Gegenteil:

Es gibt eine Einspruchsfrist gegen die Bestellung eines nicht gewünschten Bestellers.
Legt der Betroffene und seine Angehörigen nicht innerhalb von 14 Tagen Widerspruch ein, bitte schriftlich mit Nachweis der Zustellung, kann es passieren, dass der Betreute gegen seinen Willen aus der Betreuung gar nicht oder erst nach jahrelanger, zermürbender und kostenintensiver Auseinandersetzung herauskommt.

Der Gesetzgeber strebt solche Fälle nicht an. Fakt ist aber, dass sie täglich passieren. 

Woran liegt das?

Drei Grundsatzfragen, von einem Mitglied unseres Vereins formuliert:
    • Wo wird das derzeitige Recht nicht korrekt angewendet?
    • Wo gibt es beim derzeitigen Recht Gesetzeslücken bzw. sogenannte Grauzonen?
    • Welche Kontrollmöglichkeiten gibt es, welche Gefahren/Nachteile kann es geben?

Wenn Sie bereits einen eigenen Fall erleben, können Sie unseren Fragebogen ausfüllen. 
Sie gewinnen für sich damit die Haltung, ich finde mich nicht einfach damit ab und Sie helfen der Gemeinschaft, also uns allen.  

Ich wage hier eine Voraussage: 
Ihr ausgefüllter Fragebogen wird ein Baustein von vielen sein, der uns helfen wird, die Dinge zu ändern. 

 
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